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EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH

Furchtbar, dass wir leben müssen, aber tragisch, dass wir nur ein Leben haben, denn wenn ich zwei Leben gehabt hätte, hätte ich eines davon mit ihr verbracht.

. . .

Ich fragte mich zum allerersten Mal, ob das Leben die ganze Mühe lohnt, die man sich machen muss, um es leben zu können. Was genau macht das Leben lebenswert? Was ist so schrecklich daran, für immer tot zu sein und nichts mehr zu fühlen und nicht einmal mehr zu träumen? Was ist so toll am Fühlen und Träumen?

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"Wirklich! Ich habe nie wieder etwas von ihr gehört! Aber was soll's! Im Leben kommen und gehen so viele Menschen! Hunderttausende Menschen! Man muss die Tür immer offen halten, damit sie hereinkommen können! Aber das bedeutet auch, dass man sie wieder gehen lassen muss!"

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Das ist die Tragödie der Liebe, man liebt am meisten, was man vermisst.

. . .

Ich weiß nicht mehr, wie spät es wurde.
Wahrscheinlich bin ich eingeschlafen, aber ich kann mich nicht erinnern. Ich musste so viel weinen, dass alles mit allem verschwamm. Irgendwann trug sie mich in mein Zimmer. Dann lag ich im Bett. Sie beschützte mich. Ich glaube nicht an Gott, aber ich glaube, dass alles unglaublich kompliziert ist, und dass sie mich beschützte, war viel komplizierter als alles andere. Aber zugleich war es auch unglaublich einfach. Im einzigen Leben, das ich hatte, war sie meine Mom, und ich war ihr Sohn.

Jonathan Safran Foer - Extrem laut und unglaublich nah

26.4.12 19:12
 
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